Wie finde ich den Apotheker meines Vertrauens?

Gleich zum Beginn einer der wichtigsten Punkte: Sie werden nicht den Apotheker Ihres Vertrauens finden, wenn kein inhalts­reiches Gespräch zwischen Ihnen entsteht. Der Apotheker Ihres Vertrauens sollte Ihnen zuhören und Ihre Wünsche berück­sich­tigen. Es geht um Ihre Fragen, nicht um den Umsatz des Apothekers. Sie sollten wirklich das Gefühl haben, das Ihnen zugehört und auf Ihre Bedürf­nisse einge­gangen wird.

Apotheker haben dank inten­siver Ausbildung ein umfang­reiches Wissen!

Grund­sätzlich hat jeder Apotheker die gleiche Ausbildung, denn ohne den offizi­ellen Abschluss darf eine Apotheke erst gar nicht eröffnet werden. Diese Ausbildung beinhaltet ein umfas­sendes Studium mit drei Staats­examen und prakti­scher Ausbildung. Das Studium der Pharmazie und Abschluss sind ähnlich streng wie ein Medizin­studium, und nur wer eine Hochschul­zu­gangs­be­rech­tigung hat, darf sich zum Apotheker ausbilden lassen. Im Gespräch ist es durchaus legitim, nach zusätz­lichen Ausbil­dungen oder einer spezi­ellen Ausrichtung zu fragen. So haben sich viele Apotheken auf natur­heil­kund­liche Verfahren spezia­li­siert und bieten daher aufgrund der Verbrau­cher­wünsche auch ein dementspre­chendes Sortiment an.

Die Apotheke direkt um die Ecke …

… mag etwas salopp gesprochen sein, trifft jedoch den Kern.
Denn im Zweifels­falle werden Produkte aus der Apotheke dann gebraucht, wenn Sie sich schlecht fühlen oder bettlä­gerig sind. Daher sollte sich die Apotheke Ihres Vertrauens in der Nähe Ihrer Wohnung befinden. Denn mit schwerer Grippe oder einem Rezept vom Arzt werden Sie kaum lange Wegezeiten in Kauf nehmen wollen. Das Straßenbild zeigt, es gibt sehr viele Apotheken, die sich als persön­liche Anlauf­stelle eignen. Machen Sie sich ein ganz eigenes Bild von den Apotheken in Ihrer Nähe. Einige Filialen gehören großen Ketten, andere wiederum sind privat. Es liegt immer im Blick­winkel des Betrachters, welche Apotheke bevorzugt wird. Patienten, die regel­mäßig Medika­mente benötigen, profi­tieren vielleicht in einer Filiale einer großen Kette von günsti­geren Preisen. Mütter mit Kindern vielleicht in einer privat geführten Apotheke. Entscheidend ist, dass Sie sich von Ihren Gedanken leiten lassen.

Angebote wie für Sie gemacht

Privat geführte Apotheken überzeugen meist durch ein indivi­duell erstelltes Sortiment. Neben handels­üb­lichen Medika­menten führen sie auch Babybedarf, Natur­pro­dukte oder bieten zusätz­liche Leistungen wie Blutdruck­mes­sungen durch. Insbe­sondere Blutdruck- oder Blutzu­cker­spie­ge­lungen in der Apotheke sind praktisch, da sie den Gang zum Arzt ersparen.
Hin und wieder bieten Apotheken auch diverse Kurse oder Workshops an. Wenn Sie sich für diese Themen inter­es­sieren, sollten Sie die Angebote ruhig nutzen. Denn bei solchen Veran­stal­tungen festigt sich auch das Verhältnis zwischen Apotheker und Kunde, was sich langfristig durchaus positiv auswirken kann.

Im Gespräch: Haben Sie einen Newsletter?

Fragen Sie beim nächsten Gespräch doch Ihren Apotheker, ob er Newsletter verschickt. Meist gibt es hier inter­es­sante Angebote verschie­dener Produkte. Dann erhalten Sie Ihre Lieblings­pro­dukte eventuell zu günsti­geren Preisen oder profi­tieren von einem Punkte­system. Während Medika­mente auf Rezept meist zu festen Preisen abgegeben werden, unter­liegen rezept­freie Präparate einer freien Preis­ge­staltung. Vielleicht haben Sie sich ja in der Apotheke für besonders schonende Kosme­tik­ar­tikel entschieden und freuen sich, wenn Sie per Newsletter über Rabatt­ak­tionen Ihrer Lieblings­pro­dukte infor­miert werden. Denn auch eine gute Verbindung zwischen Apotheker und Kunde zeigt ein vertrau­ens­vollen Verhältnis.

Medika­mente nach Hause liefern lassen

Apotheker wissen, dass Ihre Kunden meist krank sind. Es kann vorkommen, dass Sie sich so schlecht fühlen und das Haus nicht verlassen können. Dann ist es gut, wenn Sie im Vorfeld Ihre Kunden­daten an den Apotheker gegeben haben, um sich im Notfalle auch die Medika­mente nach Hause liefern zu lassen. Dies gilt zum Beispiel auch dann, wenn Sie selbst nicht krank sind, aber Ihre Famili­en­mit­glieder nicht allein lassen möchten. Besprechen Sie mit dem Apotheker Ihres Vertrauens, ob er Ihnen auch rezept­freie Medika­mente wie homöo­pa­thische Mittel, Babynahrung oder andere wichtige Präparate nach Hause liefern würde. Solche zusätz­lichen Leistungen bauen Vertrauen auf, sodass Sie sicher sein können, die benötigten Mittel schnell bei der Hand zu haben.